Louisenstraße 47
01099 Dresden
„Caldera“
Regie: Anna Yaryga
Dramaturgie: Isaak Djazón
Choreografie: Elena Cencetti
Neben ukrainischen Flüchtlingsfrauen wirken auch Mitglieder der 2016 gegründeten Theatergruppe ellemonh mit.
Das neues Stück „Caldera“ (Vulkankrater) verwebt die Geschichte der Familie der gebürtigen Ukrainerin Anna Yaryga mit den Schicksalen nach dem Kriegsausbruch geflohener ukrainischer Frauen.
Der Krieg und seine Folgen begleiten die Familie der Regisseurin Anna Yaryga schon durch Generationen.
Obwohl sie bereits seit 28 Jahren in Deutschland lebt, hat sie die Fragen, die sich darum ranken, in ihren Arbeiten immer wieder aufgegriffen. Hat sich beschäftigt mit den Wunden, die das Inferno reißt, mit Vertreibung, Verlusten, mit der Furcht und dem Hass.
Aber auch mit der Stärke, die aus Krisen erwächst.
Woher nehmen Menschen die Kraft nach schlimmen Schicksalsschlägen wieder aufzustehen und neu anzufangen? Wie bekommen sie den Mut nach vorn zu schauen?
Mit einer fließenden Abfolge aus Texten, Bildern, Licht, Tanz und Musik werden auf der Bühne poetische Bilder kreiert. Es geht um die rohe Gewalt, die von Grund auf die Menschen verändert und droht, auch Träume und Lebensfreude zu verschütten.
Aber vor allem geht es um die Stärke der Frauen und ihren Glauben an das große Geheimnis von gelingendem Leben, an eine – wenn man so will – mythische Kraft, die Zerrissenes wieder zusammenfügt.
Preise und Karten
VVK: 8€ / 5€
AK-Zuschlag: 2€